LiteraturkurierArchiv
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"KEINE BESONDEREN AUFFÄLLIGKEITEN" 
- der Brandenburg-Kurier

 

Liebe Freundinnen und Freunde
der Buchhandlung Hacker und Presting,

 jetzt kommt ja so die Zeit, in der man uns – wenn wir nicht gerade im Laden stehen – eher mal in Brandenburg antreffen kann als in der Haupt- und Bergmannstraße oder auf dem Ku’damm.

Weil…, naja, in Berlin IST halt immer irgendetwas!
Da zieht es uns ganz privat eben einfach mal an Orte ohne „besondere Auffälligkeiten“.
Dafür mit viel Stille, Kiefernduft, sandigen Wegen und spiegelschwarzen Seen.

 

Und irgendwer, den man kennt, hat ja immer irgendwie eine Scheune in der Uckermark, einen Vierseithof im Oderbruch oder eine Datsche im Havelland ...
Oder auch nur einen ultimativen Geheimtipp.

 

Deshalb mal ein paar Brandenburg-Tipps und Lieblingsorte von uns:

 

Im „Buchholzer“ in der Uckermark (buchholzer.eu) sind die Fotos (s. o.) entstanden – und mehr muß man eigentlich kaum über dieses Ort sagen: Eine wunderbare Unterkunft voller Schönheit, Ruhe und Poesie - auch und gerade für Fahrradfahrer!

 

Und wenn ihr schon mal in der Uckermark seid, dann legt doch einfach um die Ecke einen Stopp im Café Temmen (cafe-temmen.de ein – und probiert das großartige Bio-Gulasch!

 

In Buckow in der Märkischen Schweiz ist natürlich das Brecht-Haus ein solcher Lieblingsort von uns. Und der beste Ort zum Übernachten ist die Gastgeberei – mit Kreativhaus zum Malen und Freien Künstlern!

 

Aber für einen Brandenburg Geheimtipp müsst ihr auch nicht unbedingt weit fahren: Ihr trefft uns auch mal samstag nachmittag im Weinladen am Kanal in Königs-Wusterhausen…

Wir sehen uns in Brandenburg!

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Liebe Freundinnen und Freunde der Buchhandlung Hacker und Presting,

wo ist Weimer? 

Ein Kulturstaatsminister müsste sich jetzt eigentlich auf der Buchmesse tummeln wie ein Fisch im Wasser. Aber dieses Jahr muß man Wolfram Weimer in Leipzig mit der Lupe suchen. Die Gründe: Der Ausschluß der drei linken Buchhandlungen vom Buchhandlungspreis, die Demos und Protestaktionen gegen den Freelance-Verfassungsschützer im Blindflug - und Weimers Riesenangst vor einem kleinen Wörtchen mit nur drei Buchstaben: "BUH!" Der traditionelle Messe-Rundgang ist abgesagt. Denn da sind Buhrufe garantiert. Nur auf dem Festaktakt traut sich Weimer, eine Rede zu halten. Allerdings ausschließlich vor geladenen Ehrengästen und nicht vor dem frisch vor radikalen Sortimentsbuchhändlern geschützten Volk.Das Ergebnis: Buhrufe aus den Reihen der Honoratioren. Denn die Kulturszene ist sich, links wie rechts, ungewöhnlich einig: Hände weg von den Buchhandlungen! Beifall gibt es eigentlich nur von einem der an den Wischiwaschi-Verfassungs-Pranger gestellten Läden:
"The Golden Shop" in Bremen hat Wolfram Weimer zum Mitarbeiter des Monats gewählt und ehrt ihn mit gerahmtem Konterfei. "So eine umsatzstarken März hatten wir noch nie", sind sich die Betroffenen einig, während Solikäufe die Kasse klingeln lassen.

Gut so. Denn die Klagen "Buchhandlung vs. BRD" werden teuer. Auch deshalb hier mal ein Link: Auf https://lesen-hilft.org/ kann jeder sich informieren, eine Petition unterschreiben oder sogar spenden.

Trotz all des Wirbels freuen wir uns natürlich besonders auf ein Ereignis: Der Bekanntgabe der Preisträger der Leipziger Buchmesse
Wenn dieser Literaturkurier erscheint, stehen sie schon fest. Wir sind gespannt!

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Liebe Freundinnen und Freunde
der Buchhandlung Hacker und Presting,

 

unsere Lesung - Nila, „Auf den Straßen von Teheran“ - heute Abend in unserer Schwesternbuchhandlung Akazienbuchhandlung ist restlos ausverkauft!

Wer keine Karten ergattern konnte – am 20. Mai findet im Berliner Ensemble die offizielle Buchpremiere – mit Angela Merkel – statt. Sichert euch am besten schnell Tickets!

https://www.berliner-ensemble.de/

 

Und noch zwei Lesungs-Tipps haben wir für euch: 
In unserer Lieblings-Bibliothek, der wunderbar engagierten Theodor-Heuss-Mittelpunktbibliothek in der Hauptstraße 40 stehen zwei Veranstaltungen an:
Am Mittwoch, den 4. März um 19.30 Uhr liest Ricarda Messner in der Reihe FRAUENMÄRZ aus „Wo der Name wohnt“

Und am Freitag, den 13. März um 19.30 Uhr stellt Michael Wildenhain dort seinen neuen Roman „Das Ende vom Lied vor.

Hinweise zur Anmeldung hier.

 

Übrigens: Der Wildenhain-Roman hat uns dazu inspiriert, einmal tief in die 70er und 80er Jahre einzutauchen …